Juli 2026 - Beneflizz - Im Vorfeld der Challenge Roth

Datum 07.07.2026 19:03 | Thema: Themen und Termine

Ein besonderer Tag, ein besonderer Ort und das Zusammenkommen besonderer Menschen - wir sind glücklich im Hinblick und Rückblick auf diesen Tag und bringen dies durch die Worte eines Teilnehmers zum Ausdruck - lesen Sie selbst. 

Vom Ironman-Pionier zum Beneflizz 2026: Wenn sportliche Historie auf gelebte Verantwortung trifft.

Wenn ich auf meinen sportlichen Werdegang blicke, denke ich an die Anfänge des Triathlons in Franken zurück. 1988 bestritt ich meinen ersten Ironman in Roth, ein Jahr, das für die gesamte Szene prägend war. Mein persönliches sportliches Highlight folgte dann 1990: Mit einer Zielzeit von 9:16 Std. erreichte ich nicht nur meine persönliche Bestleistung, sondern sicherte mir auch die zweite Qualifikation für den legendären Ironman Hawaii.

Doch während ich damals um Sekunden kämpfte, verfolgte ich stets beeindruckt den Weg eines Mannes, der diesen Sport in unserer Heimat maßgeblich geformt hat: Hubert Schwarz.

Hubert ist eine Legende – er startete bei den Ironman-Wettbewerben der ersten Stunde, bezwang den Ultraman Hawaii und schrieb Sportgeschichte als erster Deutscher, der das Race Across America (RAAM) erfolgreich beendete. Sein Weg ist das Synonym für „Extremsport“ im besten Sinne.

Vom Wettkampf zur Gemeinschaft

Dass sich unsere Wege nun beim Beneflizz am 4. Juli 2026 wieder kreuzten, schließt für mich einen wichtigen Kreis. Während Hubert seine enorme sportliche Disziplin heute – nach seiner aktiven Profikarriere – in seine Stiftung einbringt, wurde der Beneflizz für mich zu einer persönlichen Erinnerungsreise, die weit über das Sportliche hinausging.

Es war inspirierend, Hubert bei seinem unermüdlichen Engagement für den guten Zweck zu erleben. Dass er das Coaching des ältesten RAAM-Teams aller Zeiten übernimmt, während er gleichzeitig den sozialen Zusammenhalt in der Region stärkt, ist eine Lebensleistung, die mehr wert ist als jede persönliche Bestzeit. Was bleibt nach dem Beneflizz?

Die 90 km lange Strecke durch die fränkische Heimat war mehr als nur eine sportliche Einheit. Sie war eine Demonstration dessen, was wir gemeinsam bewegen können:

Direkte Hilfe: Das „Sattelgeld“ der Teilnehmer fließt zu 100 % in den neuen Aktivspielplatz am Auhof und in barrierefreie Spielmöglichkeiten in der Regens-Wagner-Einrichtung in Zell.

Der Spirit: Die Fahrt am Startbereich der Challenge Roth vorbei weckte bei mir die Emotionen jener Tage aus den Jahren 1988 und 1990 – nur diesmal mit einem noch tieferen Sinn.

Der Ausklang: Die Abendveranstaltung im Ungerthal mit dem Golden Gospel Choir bot den perfekten Rahmen, um diesen Tag der Gemeinschaft gebührend zu feiern.

Wenn ich heute zurückblicke, wird mir klar: Ob man nun den Ironman Hawaii finisht oder „nur“ die 90 km für den guten Zweck strampelt – am Ende zählt nicht die Zeit auf der Uhr, sondern das, was wir gemeinsam für unsere Mitmenschen bewegen können.

Danke an Hubert und Renate Schwarz für die Organisation und an alle, die diesen Tag so besonders gemacht haben. Ich freue mich schon jetzt auf das nächste Jahr!

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#RadfahrenMitSinn




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